Aus künstlerischer Sicht.

Als Künstlerin sehe ich die Eiswelten nicht nur als kalte, lebensfeindliche Landschaften, sondern als dynamische und komplexe Ökosysteme voller Geschichten, Emotionen und ökologischer Bedeutung. Diese Regionen sind weit mehr als bloße Rohstoffquellen oder isolierte Forschungsgebiete. Sie beherbergen indigene Kulturen, die im Einklang mit ihrer Umwelt leben, und eine einzigartige Flora und Fauna, die an extreme klimatische Bedingungen angepasst ist.

Die Eiswelten repräsentieren ein empfindliches Gleichgewicht des Lebens, repräsentiert durch jede Pflanze und jedes Tier, das dort lebt. Diese Landschaften sind nicht nur dazu da, ausgebeutet oder exklusiv erforscht zu werden; sie sind integrale Bestandteile unseres globalen Ökosystems, dessen Schutz von entscheidender Bedeutung ist.

Meine Arbeiten zielen darauf ab, die tiefe und vielschichtige Verbindung zwischen Mensch und Natur zu veranschaulichen – eine Verbindung, die durch Jahrhunderte des Überlebens, des Respekts und der Anpassung entstanden ist. Durch meine künstlerische und emotionale Perspektive möchte ich den Betrachter einladen, die Schönheit und Zerbrechlichkeit dieser einzigartigen Welt zu erkennen und über unsere gemeinsame Verantwortung für ihren Erhalt nachzudenken.